Veröffentlicht Montag 27 September 2010
Rimas BV, ein Unternehmen aus dem niederländischen Beringe, das sich seit jeher auf die Produktion und die Vermarktung von modularen Bausystemen spezialisiert hat, erweitert seine Aktivitäten im Bereich Solarenergie. Nach der Entwicklung eines Messsystems für Brüche in Solarzellen ist nunmehr ein komplettes Produktionssystem für Solarpaneele vorgesehen.Das Unternehmen erwartet ein erhebliches Wachstum. Um den erforderlichen zusätzlichen Finanzierungsbedarf decken zu können, wandte sich Rimas an eine führende Entwicklungs- und Investmentgesellschaft in der Provinz Limburg: die NV Industriebank LIOF. LIOF gewährte Risikokapital und beteiligt sich somit zu 25% am Gesellschaftskapital von Rimas. Eurotech aus Venlo, ein Spezialunternehmen für Sandguss, Zerspanung und Modulbau, beteiligt sich zu 12,5%.
Rimas existiert seit 1994 und ist im Verkauf von mechanischen Komponenten, wie z. B. Aluminiumprofilen und Rahmen, aktiv. Zudem entwickelt und baut das Unternehmen Fertigungsstraßen und Transfersysteme, sowohl für manuelle als auch für automatische Produktionsverfahren.
2005 übernahm Mark Verstraten das Unternehmen im Zuge eines Management-Buy-outs von den vorherigen Gesellschaftern. Unter seiner Leitung erschloss Rimas ein neues Betätigungsfeld im Bereich Solarenergie. Seit der Übernahme wuchs die Belegschaft des Unternehmens von 12 auf 30 Mitarbeiter. Ebenfalls konnte Rimas seinen Umsatz mehr als verdoppeln. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist es, in den kommenden Jahren vor allem im Bereich Solarenergie Wachstum zu erzielen.
Mit den Modulbausystemen als gesunde und solide Basis konnte das Unternehmen mit neuen, eigenen Innovationen in neue Bereiche vordringen. Für die Entwicklung des hochgradig innovativen Messsystems für Brüche in Solarzellen (Resonance Ultrasonic Vibrations) erhielt Rimas 2008 einen Zuschuss aus dem OP-Zuid-Programm in Höhe von 230.000 Euro. Dieses System ist marktreif und die ersten Exemplare wurden bereits bei den Benutzern montiert.
Das neue schlüsselfertige Produktionssystem für Solarpaneele (mehrere aneinander montierte Solarzellen, die als Endprodukt beispielsweise auf Dächern montiert werden) stützt sich auf Lösungen, die sich u. a. in Deutschland, Italien, Großbritannien, Zypern und auf dem afrikanischen Kontinent erfolgreich bewährt haben. Rimas zielt insbesondere auf das mittlere Marktsegment der Solarpaneelproduktion ab. In diesem Segment kommt es darauf an, mit halbautomatischen Fertigungsstraßen ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis zu gewährleisten. Zwei konkrete Projekte werden bereits aus Kanada und Bangladesh erwartet.
Rimas-Chef Mark Verstraten freut sich über die Beteiligung von LIOF und Eurotech an seinem Unternehmen: „Mit LIOF hole ich mir die finanzielle Schlagkraft ins Haus, die ich brauche, um die beabsichtigten Erweiterungsinvestitionen verantwortungsbewusst tätigen zu können. Außerdem bietet mir LIOF Zugang zu relevanten Netzwerken, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Solarbranche. Eurotech schätze ich als leistungsstarken Zulieferer und Modulbauer, der mir ein flexibles Wachstum bei optimaler Kostenkontrolle ermöglicht.“


















